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MKVMünchner KV-Verbindungen |
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Ortszirkel München
"Alter Peter"
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| Sa |
18.09.2010 |
8:00
Uhr |
Tagesausflug
mit dem Bus nach Abensberg, Biburg und Rohr Abfahrt vom Scheidplatz (U2 und U3) |
| Datum |
Alter Peter |
Junger Peter |
Damen |
| 13. Januar 2010 |
7 |
0 |
|
| 3. Februar 2010 |
12 |
0 |
|
| 3. März 2010 |
15 |
0 |
|
| 7. April 2010 |
14 |
0 |
|
| 5. Mai 2010 |
11 |
0 |
|
| 2 Juni 2010 |
12 |
0 |
|
| 7. Juli 2010 |
12 |
0 |
|
| 4. August 2010 |
16 |
4 |
|
| 1. September 2010 |
14 |
4 |
|
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Samstag,
18.
September 2010
Der
Ortszirkel München führt dieses
Jahr wieder einen Tagesausflug durch. Dazu lädt er alle
Kartellbrüder mit ihren Damen aus München und Umgebung recht
herzlich ein.
| Bitte
hier anklicken |
Samstag,
12.
September 2009
Tagesausflug
des Ortszirkels “Alter Peter München“
nach Burghausen und Raitenhaslach
Am Morgen
des 12. September
2009 brachen Mitglieder des Münchner Ortszirkels "Alter Peter",
etwa
zur Hälfte in Begleitung ihrer Ehefrauen, zum traditionellen Jahresausflug
auf.
Ein kleiner wendiger Bus brachte uns durchs Isental vorbei an Haag
zügig zum Ziel
Burghausen.
Am
Burgeingang erwartete uns
eine Studentin, die uns durch die "längste Burg Europas"
begleitete
und mit großer Kompetenz charmant in die Geschichte
einführte. Die Burganlage,
die sich mit sechs Höfen und einer Länge von
1151 Metern auf einer schmalen
Bergzunge zwischen
Wöhrsee und Salzach über der malerisch unten liegenden
Altstadt von Burghausen erhebt, hat ihre Wurzeln vermutlich in einem
befestigten Amtshof des 8./9.Jahrhunderts (Schutz der Salzschifffahrt)
und geht
in ihrer heutigen Gestalt auf das 15.Jahrhundert zurück (Ausbau unter dem
Eindruck der Türkengefahr). Bauherr war u.a. Herzog Georg
der Reiche von Bayern-Landshut, dessen Ehefrau Hedwig geborene
Königin
von Polen (1475 Landshuter Hochzeit) auf der Burg lebte. Die Burg wurde
nie gestürmt, wohl
weil sie als uneinnehmbar galt. Das spätgotische Aventinhaus in
einer der
Vorburgen erinnert an den Humanisten und Vater der bayerischen
Geschichtsschreibung Johannes Thurmair von Abensberg, genannt
Aventinus, der
dort 1509/10 als Prinzenerzieher gewohnt haben soll. Nach einem
Gruppenfoto im
Hof der Hauptburg stiegen wir über einen steilen Treppenweg zum
Stadtplatz von
Burghausen ab. Dort nahmen wir im "Bayerischen Hof" ein gut
bürgerliches Mittagessen ein, bevor uns der Bus am
frühen Nachmittag
nach Raitenhaslach brachte.
Das dortige Kloster
wurde
1146 von Mönchen der Reichsabtei Salem am Bodensee als erstes
Zisterzienserkloster auf altbayerischem Boden gegründet und
bestand bis zur
allgemeinen Säkularisation 1803. Danach wurde fast die Hälfte
der
Klostergebäude einschließlich Bibliothekstrakt abgerissen,
weil sich keine
Möglichkeit zur profanen Nutzung fand. Die heute noch stehende
Klosterkirche,
ein "Juwel des bayerischen Barock-Rokoko mit romanischem Kern",
erfuhr zum 600jährigen Ordensjubiläum 1698 eine barocke
Umgestaltung, ihre
heutige Rokoko Ausstattung erhielt sie zwischen 1737 und 1746.
Fünf reich
stuckierte Altäre in verschiedenfarbigem Marmor auf jeder Seite
führen auf den
Hochaltar zu, der den saalartigen Kirchenraum-einer Theaterbühne
ähnlich-abschließt. Die Malereien der Seitenaltäre
gehen
überwiegend auf Johann Michael
Rottmayr zurück, die Stuckarbeiten werden Johann Baptist
Zimmermann
zugeschrieben und die Deckenfresken mit Szenen aus dem Leben des
Ordensgründers
Bernhard von Clairvaux stammen von Johann Zick. Orgelspiel,
Trompetenklänge und
die Musik eines Streichquartetts sowie festliche Beleuchtung aus Anlass
einer
Hochzeit ließen uns den sakralen Raum in seiner vollen
Pracht erleben,
die heute noch von dem sehr großen Reichtum und dem Prunk der
einstigen
Klosterherren zeugt.
Die Besichtigung
der
übrigen noch vorhandenen Klostergebäude war durch
laufende Aufnahmen
zu einem Spielfilm eingeschränkt. Mit Führung zugänglich
war im Prälatenstock
das von Johann Zick prachtvoll ausgemalte Prälatenzimmer (auch
Papstzimmer
genannt). Dank einer Eigentümerfamilie, die nichts
von Schönheitsreparaturen hielt, hat sich hier die Bausubstanz
aus dem
Jahr 1752 fast vollständig erhalten und harrt der Renovierung
durch die neue
Eigentümerin. Die Stadt Burghausen hat das Kloster 2004
ersteigert.
Ein weiterer Höhepunkt des
Tages war die halbstündige Fahrt zurück nach Burghausen auf
der Plätte - einem
flachen Boot, das den mittelalterlichen Kähnen nachempfunden ist,
auf welchen
vormals Salzhändler ihre Ware von Hallein salzachabwärts
schafften. In fast
unwirklicher Stille trieben wir - ohne Motorkraft in
Fließgeschwindigkeit
des Wassers - flussabwärts. Auf beiden Flussufern begleiteten uns
Wiesenhügel und
baumbestandene Hänge, dazwischen Maria Ach auf
österreichischer, die barocke
Wallfahrtskirche Marienberg und die spätgotische Heiligkreuz
Kirche auf
deutscher Seite. An der Salzlände unterhalb der Altstadtkulisse von
Burghausen
holte uns die schon von der Burg her bekannte Stadtführerin zu
einem
Stadtrundgang ab.
Wir sahen den Stadtplatz im
typischen Inn-Salzach-Stil mit Grabendachhäusern und horizontal
abschließenden
liebevoll restaurierten Fassaden aus der Renaissance-, Barock- und
Rokokozeit. Wir gingen durch malerische Altstadtgassen bis in die
Grüben, das
ehemalige Handwerkerviertel, und besuchten die gotische St. Jakob
Kirche, deren
Zwiebelturm die Höhe der Burg erreicht. Wir hörten u.a. von
der Ansiedlung der
Jesuiten, die den Grund für das heutige Gymnasium gelegt haben,
und
der Englischen
Fräulein, die heute mit Erfolg eine Realschule betreiben, von der
Kaiserin
Kunigunde, die zeitweise auf der Burg gelebt haben soll, und von Ludwig
Thoma,
der hier als Schüler des Gymnasiums die ersten Erfahrungen
für seine
Lausbubengeschichten gesammelt haben soll. Wir erfuhren
schließlich vom
Salzhandel als Lebensader der frühen Stadt, von ihrem Glanz als
zweite Residenz
der niederbayerischen Herzöge, vom Niedergang der Stadt im
Dreißigjährigen
Krieg, sowie in den Wirren und Folgen von Erbfolgekriegen,
ebenso von
der Bedrohung der Stadt durch Hochwasser. Wir erfuhren aber auch
vom Bau
eines Hochwasserdamms und der nachfolgenden Altstadtsanierung,
dem
wirtschaftlichen Aufstieg nach der Niederlassung der Wacker-Werke und
dem
internationalen Ruhm in Folge der seit dreißig Jahren
durchgeführten
Jazz-Woche.
Mit dem abendlichen Essen im
Wirtshaus Aventinus schloss ein erfüllter Tag und ein
erlebnisreicher Ausflug,
der viele neuen Erkenntnisse gebracht und vorhandenes Wissen
aufgefrischt hat,
der aber auch dem geselligen Beisammensein und dem Gespräch unter
Gleichgesinnten reichlich Raum gelassen hat.
Für die überaus gründliche
und sorgfältige, zeit- und arbeitsaufwändige Vorbereitung des
Ausflugs und
seine Durchführung, die eine zahlreiche Teilnahme an kommenden
Unternehmungen
mehr als verdient hat, danken wir dem Vorsitzenden des
Ortszirkels,
unserem Kartell- und Bundesbruder Bernd Gondro, herzlich.
Die
nachfolgenden
Fotos wurden dankenswerterweise
von Frau Doris Frank zur Verfügung gestellt. Foto 6
ist die Klosterkirche Raitenhaslach.
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Mittwoch,
18. Februar 2009
An
einem wunderschönen Mittwoch im Februar packte einige
Kartellbrüder mit ihren
Ehefrauen der Mut eine Führung durch die Oper zu wagen. Dabei war
das
Interessante, man sah die Oper nicht wie gewöhnlich von der
Zuschauerseite,
sondern von der Seite hinter der Bühne, sehr groß. So waren
wir äußerst
beeindruckt, welche Abmaße der Bühnenraum hat, mit welcher
Technik (Aufzüge)
die Kulissen bewegt werden. Man bekam einen Einblick in die
Umkleideräume der
Schauspieler, in die Requisitenkammern, den Technikaufwand (Kabel
über Kabel).
Dabei kann man sich gut vorstellen, welche Angst das Theaterpersonal
vor einem
Brand hat.
Das
Theater wurde 1803 an der Stelle eines Franziskanerklosters gebaut.
König Max
I. Joseph beauftragte seinen Architekten Carl von Fischer, dieses
Bauwerk in
Angleichung an das Pariser Odeon zu errichten. Kronprinz Ludwig legte
1811 den
Grundstein; 1818 war der Bau vollendet. Im Januar 1823 ging das
"Königliche Hof- und Nationaltheater" in Flammen auf. Durch
erhebliche Opfer der Münchner Bürgerschaft gelang es, den
Wiederaufbau rasch
durchzuführen. Leo von Klenze, der neue Baumeister, benutzte dazu
die
klassizistischen Pläne Fischers. 1825 war die Neueröffnung
des Theaters, dessen
Front der eines griechischen Tempels nachgebildet wurde. 1943 wurde das
Theater
von Bomben getroffen und brannte völlig aus. Am 21. November 1963
wurde das
neue Nationaltheater prunkvoll eröffnet. Heute gehört das
Nationaltheater mit
seiner Hauptfassade, dem Säulenportikus und der monumentalen
Figurengruppe
"Apollo und die Musen", zu den eindrucksvollsten Schauseiten des
Münchner Stadtbildes.
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Weitere Vorstände der im Umkreis von München liegenden
Ortszirkel
| OZ
Augsburg |
Reinhold Wenninger Rebhuhnstr. 13 86179 Augsburg Tel. 0821/880181 |
jeden 2.
Dienstag im Monat um 19:00 Uhr im Bayerischen Haus am Dom Die nächsten Treffen sind im Jahre 2010 am: 10.8., 14.9., 12.10., 9.11. und 14.12. im Jahre 2011 am: 11.1., 8.2., 8.3., 12.4., 10.5. |
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Treffen mit dem CV bei Heide Volm, Planegg, um 19:00 Uhr in der Zwirbelstube 2010 finden folgende Treffen statt: 9. Februar, 13. April, 8. Juni, 10. August, 12. Oktober, 14. Dezember |