MKV

Münchner KV-Verbindungen

Ortszirkel München

"Alter Peter"
"Junger Peter"

Die Ortszirkel treffen sich jeden 1. Mittwoch im Monat u.z. der "Alte Peter" um 17:00 Uhr und der "Junge Peter" um 20:00 Uhr im "Weisses Brauhaus" im Tal 7. Zusätzlich gibt es weitere Veranstaltungen des OZ.

Das nächste Treffen des OZ ist am

Mi. 6. Oktober 2010, 17:00 Uhr,
Stammtisch im
"Weisses Brauhaus", im Tal 7

Eine weitere zusätzliche Veranstaltung ist:

Sa
18.09.2010
8:00 Uhr
Tagesausflug mit dem Bus nach Abensberg, Biburg und Rohr
Abfahrt vom Scheidplatz (U2 und U3)

Der jährlich stattfindende Tagesausflug ist am Ende dieser Seite ausführlich beschrieben.
 Weitere Veranstaltungen des MKV sind über den Link
http://www.mkv-muenchen.de/Terminkalender.html
ersichtlich.


Ortszirkelvorstand

Dipl. Ing. Bernhard Gondro (OZx)
Edelweißstr. 80, 82178 Puchheim, Tel. 089/805692
Ministerialrat a. D. Eugen Schellakowsky (OZvx)
Zugspitzstr. 9, 82515 Wolfratshausen,Tel. 08171/78519
Dr. Ing. Theo Lützeler (OZxx)
Arno Assmann Str. 12, 81739 München, Tel. 089/6373129

Weitere Vorstände der im Umkreis von München liegenden Ortszirkel sind am Ende dieser Seite aufgeführt.

Der Ortszirkel München lädt die Kartellbrüder aus München und Umgebung zu seinen monatlichen Treffen (jeden 1. Mittwoch im Monat) herzlich ein. Dabei kommen die älteren Kartellbrüder (Rentner) bereits um 17:00 Uhr und die jüngeren (Aktive, Berufstätige) erst um 20:00 Uhr. Mit dieser Maßnahme wurde die Dauer des Treffens quasi verdoppelt.

Außer diesen regelmäßigen Treffen findet einmal im Jahr ein Tagesausflug und die Generalversammlung statt. Weiterhin gibt es spontan geplante Veranstaltungen. Zusätzlich gibt es jährlich  zwei Treffen mit Damen. Weiterhin wird jeder Kartellbruder, der keiner Münchner Verbindung angehört, mit allen Veranstaltungen der "Münchner Katholischen Korporationen e.V. (KKM)" vertraut gemacht und somit werden ihm eine ungeahnte Fülle von Veranstaltungen angeboten. Dazu gehört u.a. auch der große Festball "Gaudeamus" im Deutschen Theater, das Konzert "Musicus" im Künstlerhaus am Lenbachgplatz und der "Akademische Empfang des KKM" im Kardinal-Wendel-Haus.
Die anschließende Tabelle zeigt die Besucherzahlen der OZOZ im Jahr 2010.


Datum
Alter
Peter
Junger
Peter
Damen
13. Januar 2010
7
0

3. Februar 2010
12
0

3. März 2010
15
0

7. April 2010
14
0

5. Mai 2010
11
0

2 Juni 2010
12
0

7. Juli 2010
12
0

4. August 2010
16
4

1. September 2010
14
4














In diesem Sinne geht an jeden Kartellbruder die Bitte, auch einmal vorbeizukommen.
Denn das sollte er wissen:
Der OZ München, ob Alter oder Junger Peter, ist immer einen Besuch wert.

Wie lustig es im Ortszirkel zugeht, mögen die folgenden Bilder vom Gansessen mit Damen am 5. Dezember 2007 zeigen (Fotos: Karl Heinz Stritter, Alb).










Tagesausflug 2010

nach Abensberg, Biburg und Rohr

Samstag, 18. September 2010

Der Ortszirkel München führt dieses Jahr wieder einen Tagesausflug durch. Dazu lädt er alle Kartellbrüder mit ihren Damen aus München und Umgebung recht herzlich ein.

Bitte hier anklicken

Bericht über den Tagesausflug 2009

nach Burghausen und Raitenhaslach

Samstag, 12. September 2009

Den nachfolgenden Bericht vom Tagesausflug stellte dankenswerterweise unser Kb Karl-Eugen Dieterich (Rbg, Ott) zusammen.

Tagesausflug des Ortszirkels “Alter Peter München“
nach Burghausen und Raitenhaslach

Am Morgen des 12. September 2009 brachen Mitglieder des Münchner Ortszirkels "Alter Peter", etwa zur Hälfte in Begleitung ihrer Ehefrauen, zum traditionellen Jahresausflug auf. Ein kleiner wendiger Bus brachte uns durchs Isental vorbei an Haag zügig zum Ziel Burghausen.
Am Burgeingang erwartete uns eine Studentin, die uns durch die "längste Burg Europas" begleitete und mit großer Kompetenz charmant in die Geschichte einführte. Die Burganlage, die sich mit sechs Höfen und einer Länge von 1151 Metern auf einer schmalen Bergzunge z
wischen Wöhrsee und Salzach über der malerisch unten liegenden Altstadt von Burghausen erhebt, hat ihre Wurzeln vermutlich in einem befestigten Amtshof des 8./9.Jahrhunderts (Schutz der Salzschifffahrt) und geht in ihrer heutigen Gestalt auf das 15.Jahrhundert zurück (Ausbau unter dem Eindruck der Türkengefahr). Bauherr war u.a. Herzog Georg  der Reiche von Bayern-Landshut, dessen Ehefrau Hedwig geborene Königin von Polen (1475 Landshuter Hochzeit) auf der Burg lebte. Die Burg wurde nie gestürmt, wohl weil sie als uneinnehmbar galt. Das spätgotische Aventinhaus in einer der Vorburgen erinnert an den Humanisten und Vater der bayerischen Geschichtsschreibung Johannes Thurmair von Abensberg, genannt Aventinus, der dort 1509/10 als Prinzenerzieher gewohnt haben soll. Nach einem Gruppenfoto im Hof der Hauptburg stiegen wir über einen steilen Treppenweg zum Stadtplatz von Burghausen ab. Dort nahmen wir im "Bayerischen Hof" ein gut bürgerliches Mittagessen ein, bevor uns der Bus am frühen Nachmittag nach Raitenhaslach brachte.
Das dortige Kloster wurde 1146 von Mönchen der Reichsabtei Salem am Bodensee als erstes Zisterzienserkloster auf altbayerischem Boden gegründet und bestand bis zur allgemeinen Säkularisation 1803. Danach wurde fast die Hälfte der Klostergebäude einschließlich Bibliothekstrakt abgerissen, weil sich keine Möglichkeit zur profanen Nutzung fand. Die heute noch stehende Klosterkirche, ein "Juwel des bayerischen Barock-Rokoko mit romanischem Kern", erfuhr zum 600jährigen Ordensjubiläum 1698 eine barocke Umgestaltung, ihre heutige Rokoko Ausstattung erhielt sie zwischen 1737 und 1746. Fünf reich stuckierte Altäre in verschiedenfarbigem Marmor auf jeder Seite führen auf den Hochaltar zu, der den saalartigen Kirchenraum-einer Theaterbühne ähnlich-abschließt. Die Malereien der Seitenaltäre gehen überwiegend auf Johann Michael Rottmayr zurück, die Stuckarbeiten werden Johann Baptist Zimmermann zugeschrieben und die Deckenfresken mit Szenen aus dem Leben des Ordensgründers Bernhard von Clairvaux stammen von Johann Zick. Orgelspiel, Trompetenklänge und die Musik eines Streichquartetts sowie festliche Beleuchtung aus Anlass einer Hochzeit  ließen uns den sakralen Raum in seiner vollen Pracht erleben, die heute noch von dem sehr großen Reichtum und dem Prunk der einstigen Klosterherren zeugt.
Die Besichtigung der übrigen noch vorhandenen Klostergebäude war durch laufende Aufnahmen zu einem Spielfilm eingeschränkt. Mit Führung zugänglich war im Prälatenstock das von Johann Zick prachtvoll ausgemalte Prälatenzimmer (auch Papstzimmer genannt). Dank einer Eigentümerfamilie, die nichts von Schönheitsreparaturen hielt, hat sich hier die Bausubstanz aus dem Jahr 1752 fast vollständig erhalten und harrt der Renovierung durch die neue Eigentümerin. Die Stadt Burghausen hat das Kloster 2004 ersteigert.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die halbstündige Fahrt zurück nach Burghausen auf der Plätte - einem flachen Boot, das den mittelalterlichen Kähnen nachempfunden ist, auf welchen vormals Salzhändler ihre Ware von Hallein salzachabwärts schafften. In fast unwirklicher Stille trieben wir - ohne Motorkraft in Fließgeschwindigkeit des Wassers - flussabwärts. Auf beiden Flussufern begleiteten uns Wiesenhügel und baumbestandene Hänge, dazwischen Maria Ach auf österreichischer, die barocke Wallfahrtskirche Marienberg und die spätgotische Heiligkreuz Kirche auf deutscher Seite. An der Salzlände unterhalb der Altstadtkulisse von Burghausen holte uns die schon von der Burg her bekannte Stadtführerin zu einem Stadtrundgang ab.
Wir sahen den Stadtplatz im typischen Inn-Salzach-Stil mit Grabendachhäusern und horizontal abschließenden liebevoll restaurierten Fassaden aus der Renaissance-, Barock- und Rokokozeit. Wir gingen durch malerische Altstadtgassen bis in die Grüben, das ehemalige Handwerkerviertel, und besuchten die gotische St. Jakob Kirche, deren Zwiebelturm die Höhe der Burg erreicht. Wir hörten u.a. von der Ansiedlung der Jesuiten, die den Grund für das heutige Gymnasium gelegt haben, und der Englischen Fräulein, die heute mit Erfolg eine Realschule betreiben, von der Kaiserin Kunigunde, die zeitweise auf der Burg gelebt haben soll, und von Ludwig Thoma, der hier als Schüler des Gymnasiums die ersten Erfahrungen für seine Lausbubengeschichten gesammelt haben soll. Wir erfuhren schließlich vom Salzhandel als Lebensader der frühen Stadt, von ihrem Glanz als zweite Residenz der niederbayerischen Herzöge, vom Niedergang der Stadt im Dreißigjährigen Krieg, sowie in den Wirren und Folgen von Erbfolgekriegen, ebenso von der Bedrohung der Stadt durch Hochwasser. Wir erfuhren aber auch vom Bau eines Hochwasserdamms und der nachfolgenden  Altstadtsanierung, dem wirtschaftlichen Aufstieg nach der Niederlassung der Wacker-Werke und dem internationalen Ruhm in Folge der seit dreißig Jahren durchgeführten Jazz-Woche.

Mit dem abendlichen Essen im Wirtshaus Aventinus schloss ein erfüllter Tag und ein erlebnisreicher Ausflug, der viele neuen Erkenntnisse gebracht und vorhandenes Wissen aufgefrischt hat, der aber auch dem geselligen Beisammensein und dem Gespräch unter Gleichgesinnten reichlich Raum gelassen hat.
Für die überaus gründliche und sorgfältige, zeit- und arbeitsaufwändige Vorbereitung des Ausflugs und seine Durchführung, die eine zahlreiche Teilnahme an kommenden Unternehmungen mehr als verdient hat, danken wir dem Vorsitzenden des Ortszirkels, unserem Kartell- und Bundesbruder Bernd Gondro, herzlich.

Die nachfolgenden Fotos wurden dankenswerterweise von Frau Doris Frank zur  Verfügung gestellt. Foto 6 ist die Klosterkirche Raitenhaslach.










Besuch des Nationaltheaters in München

Mittwoch, 18. Februar 2009

An einem wunderschönen Mittwoch im Februar packte einige Kartellbrüder mit ihren Ehefrauen der Mut eine Führung durch die Oper zu wagen. Dabei war das Interessante, man sah die Oper nicht wie gewöhnlich von der Zuschauerseite, sondern von der Seite hinter der Bühne, sehr groß. So waren wir äußerst beeindruckt, welche Abmaße der Bühnenraum hat, mit welcher Technik (Aufzüge) die Kulissen bewegt werden. Man bekam einen Einblick in die Umkleideräume der Schauspieler, in die Requisitenkammern, den Technikaufwand (Kabel über Kabel). Dabei kann man sich gut vorstellen, welche Angst das Theaterpersonal vor einem Brand hat.

Das Theater wurde 1803 an der Stelle eines Franziskanerklosters gebaut. König Max I. Joseph beauftragte seinen Architekten Carl von Fischer, dieses Bauwerk in Angleichung an das Pariser Odeon zu errichten. Kronprinz Ludwig legte 1811 den Grundstein; 1818 war der Bau vollendet. Im Januar 1823 ging das "Königliche Hof- und Nationaltheater" in Flammen auf. Durch erhebliche Opfer der Münchner Bürgerschaft gelang es, den Wiederaufbau rasch durchzuführen. Leo von Klenze, der neue Baumeister, benutzte dazu die klassizistischen Pläne Fischers. 1825 war die Neueröffnung des Theaters, dessen Front der eines griechischen Tempels nachgebildet wurde. 1943 wurde das Theater von Bomben getroffen und brannte völlig aus. Am 21. November 1963 wurde das neue Nationaltheater prunkvoll eröffnet. Heute gehört das Nationaltheater mit seiner Hauptfassade, dem Säulenportikus und der monumentalen Figurengruppe "Apollo und die Musen", zu den eindrucksvollsten Schauseiten des Münchner Stadtbildes.
 






Weitere Vorstände der im Umkreis von München liegenden Ortszirkel

OZ Augsburg
Reinhold Wenninger
Rebhuhnstr. 13
86179 Augsburg
Tel. 0821/880181
jeden 2. Dienstag  im Monat
um 19:00 Uhr im Bayerischen Haus am Dom
Die nächsten Treffen sind
im Jahre 2010 am:
10.8., 14.9., 12.10., 9.11. und 14.12.
im Jahre 2011 am:
 11.1., 8.2., 8.3., 12.4., 10.5.
OZ Kempten
Dipl. Kfm.
Richard Volk
Tulpenweg 5
88097 Eriskirch
Tel. 07541/8775
Mail:
richard.volk@freenet.de

OZ Rosenheim
Dr. Reinhard Süme
Ludwig-Thoma-Str. 15c
83435 Bad Reichenhall
Tel. 08651/602188

OZ Starnberg
Dipl. Ing.
Edmund Emberger
Sonnenwendstr. 22
82152 Krailling
Tel. 089/8573211
Mail:
Emberger@gmx.de
Treffen mit dem CV
bei Heide Volm, Planegg,
um 19:00 Uhr in der Zwirbelstube
2010 finden folgende Treffen statt:
9. Februar,
13. April,
8. Juni,
10. August,
12. Oktober,
14. Dezember